Die Geschichte der Tissot Damenuhr

Die Anfänge der Zeitzählung liegen bereits im Altertum, als die Menschen die Zeit mit Hilfe von Sonne und Mond beobachteten. Hier waren sowohl Aufgang, Untergang und der höchste Sonnenstand um die Mittagszeit markante Punkte im Tagesablauf. Dadurch entwickelte sich im alten Ägypten die erste Schattenuhr, die auf diesem Prinzip basierte. Später kamen auch Diagonalsternuhren in den Gebrauch, die auf der Bewegung von Sternbildern beruhte. Im 16. Jahrhundert vor Christus wurde dann die Wasseruhr verwendet. Heute gibt es zahlreiche verschiedene Uhrenarten. Diese dienen mittlerweile nicht nur als praktische Zeitmesser, sondern auch als Schmuckstücke, wir beispielsweise die Tissot Damenuhr.

Die Vorreiter unserer heutigen Uhr basierten auf Wasser, Sonne und Sternenstandpunkten

Beide Techniken, sowohl die der Sonnenuhr, als auch der Wasseruhr, wurden im Römischen Reich übernommen. Zur Zeitmessung waren dabei Kombinationen üblich, ein Beispiel hierfür war der Turm der Winde in Trier, der als Uhr funktionierte.

Währenddessen erlebten die islamischen Länder eine Blütezeit in Wissenschaft und Forschung. Durch die großen Leistungen in Mathematik, Zeitmessung und Astronomie wurden dort Wasseruhren mit zum Teil komplizierten Figurenautomaten gebaut. Ein solches Exemplar bekam auch Karl der Große im Jahre 807 von einem Kalifen geschenkt. Unter anderem wurden auch die ursprünglich griechischen Astrolabien weiterentwickelt, die Sternenstandpunkte und die Uhrzeit bestimmen konnten. Diese fanden später vermutlich durch die Kreuzzüge den Weg nach Europa. In den dortigen Klöstern wurden diese Zeitmesser erforscht und nachgefertigt.