Fensterheber für Autos: Vom feststehenden Fenster zum elektrisch betriebenen Taster

Die Zeiten, in denen Autofenster nur mit einem Kurbelfensterheber und großen Verrenkungen geöffnet werden konnten, sind weitestgehend vorbei. Heutzutage übernimmt die Aufgabe ein elektrischer Fensterheber, der ganz bequem mit einer Taste bedient werden kann.

Doch wie sahen die Fenster in den ersten Autos aus und wie ließen sich öffnen? Dazu möchte ich euch an dieser Stelle einen kurzen Überblick geben.

Feststehende Fenster: Der erste Schritt zum Fensterheber

Bevor in Autos Fenster eingesetzt wurden, die mithilfe eines Fensterhebers beliebig weit geöffnet werden konnten, gab es zunächst feststehende oder steckbare Fenster. So konnten sich Autofahrer beispielsweise vor Kälte und Feuchtigkeit schützen. Es gab jedoch noch keine Möglichkeit, die Fenster in unterschiedlichem Maße zu öffnen. Abhilfe schafften da kurz darauf Fenster, die sich mithilfe von Scharnieren umklappen ließen. So kam an heißen Tagen auch etwas frische Luft ins Auto. Beliebt waren auch Schiebefenster, die gegenüber Klappfenstern einige Vorteile boten: Sie waren kostengünstiger und schützten den Innenraum des Autos effektiver vor Wasser.

1926 war es dann endlich soweit: Die sogenannte Schlingfederbremse wurde patentiert. Diese ermöglichte es zum ersten Mal, dass eine Fahrzeugscheibe in jeder beliebigen (vertikalen) Position hielt. Ab 1928 wurden damit die allseits bekannten Kurbelfensterheber angefertigt. In vielen älteren Fahrzeugen sind diese nach wie vor zu finden – dabei wurden die ersten elektrischen Fensterheber in den USA sogar schon im Jahre 1941 eingeführt. In Europa nutzte BMW zu ersten Mal ab 1956 elektrische Fensterheber. Inzwischen sind elektrische Fensterheber Standard – und das ist auch gut so. Diese Variante des Fensterhebers ist deutlich bequemer zu bedienen und kann mit einer unauffälligen Taste ganz leicht betätigt werden!